Hochkönig und das Sommerwetter

Heute ging es um 6 Uhr früh Richtung Bischofshofen der Hochkönig stand heute auf den Plan und nach dem der Wetterbericht ja bestes Bergwetter versprach stand dem auch nichts mehr im Wege ;-).

Beim Wegfahren sahen wir schon, dass das Wetter aber alles andere als gut war oder gut werden wird haha naja so ist es halt.

Nach einer Stunde erreichten wir dann auch schon den Parkplatz vom Arthurhaus etwas Demotiviert? Naja sah auf jeden fall alles andere als gut aus das Wetter, aber egal jetzt laufen wir einfach mal los.

So ging es dann anfangs über die schöne und gut lauf bare Forststraße hinauf in Richtung Hochkönig und Torsäule, aber erst mal vorbei an den eindrucksvollen gratzacken der Mandelwände. In der Ferne sah man noch die Sonne was die Hoffnung wieder aufkeimen ließ, dass es evtl. doch mal heute noch schön werden könnte.

Nach kurzem passierten wir die Mitterfeldalm über eine kleine kuppe ging es dann hoch und dann begann endlich der spaß, endlich weg von der Straße bzw Forstweg, Kiesweg wie auch immer und hinein in schöne Bergpfade.

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Stetig und leicht ansteigend schlängelte sich dieser schöne Weg hinauf vorbei am Ochsenkar und Gamskar unterhalb der Torsäule. Hier fing es dann an leicht zu regnen und der Wind wurde auch etwas stärker. Aber unser Ziel war klar das Matrashaus am Hochkönig, und so ging es weiter über Kies, Steine, Felsen, Altschneefelder.

Der Regen und der Wind wurden immer stärker und bei mir schwanden dann alle Hoffnungen auf einen schönen Samstag…. Naja irgendwie hatten wir in letzter Zeit nicht so das Glück mit dem Wetter. Aber was solls wir sind ja nicht aus Zucker und so ging es im Laufschritt weiter hinauf.

Auf und Ab auf und Ab ja und immer weiter Auf und Ab und würde es noch nicht reichen ging es nochmal Auf und Ab. Ich erlebte heute wieder jeglichen Wind und Regen denn man sich nur vorstellen konnte. Der Wind war mittlerweile ziemlich fies und extrem stark weis nicht ob das noch als normaler Wind durchging. Der Regen war auch Lustig von Links von rechts von Vorne von Hinten und teilweise schien er auch von Unten zu kommen… Naja was es nicht alles gibt…

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Aber was noch viel erstaunlicher war wie viele Leute bei diesem Wetter unterwegs waren zum Glück ist der Weg mehr als erstklassig gekennzeichnet denn der Nebel war teilweise auch ziemlich ätzend was eine Orientierung da oben ziemlich tückisch machen würde…

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Als ich dann einen Art Steig und Leitern und Ketten erreichte war’s dann wirklich ziemlich kalt mittlerweile. Zum Glück habe ich meine kleine Windjacke mitgenommen ohne diese hätte ich es wohl heute nicht auf den Gipfel geschafft.

Naja so in Gedanken schon an eine heiße Suppe und heißen Tee dachte ich mir es kann nicht mehr weit sein der Nebel war schon ziemlich grausig hinauf die kuppe keine Hütte ja geh wieder geht’s jetzt nochmal auf und ab und zack der Nebel verzog sich kurz und ich war an der Hütte. Was für ein Glück, vor lauter verplantheit einmal um die Hütte gelaufen ich sah kein Licht haben die zu oder wie? Na hatten zum Glück auf.

So gab’s dann noch einen warmen Tee/Suppe/Weißbier und der Tag war gerettet.

Der Abstieg war dann relativ easy und ging schnell und ohne Probleme. Und es gab nochmal ein schönes Foto an der Torsäule.

Hier auch ein kleiner Bericht zur Karpos LOT Jacke die ich seit einer weile Teste.

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