Durchs Wimbachgries auf den Hochwieskopf

Von der Wimbachbrücke ging es heute früh ins Wimbachgries ein 10 Kilometer langes Hochtal im Nationalpark Berchtesgaden, und als anlaufpunkt auch für viele andere Touren geeignet. Der Wetterbericht sagte ja mal wieder gegen Mittag eine schlecht Wetter front an und so bot sich dies Tour für den Vormittag an. Heute stand der Hirschwieskopf als morgendliche Lauf Einheit auf dem Plan, und das war heute ein sehr guter Plan.

Im Laufschritt ging es dann vom Parkplatz vor der Wimbachbrücke erst über die Teerstraße und später auf einen Kiesweg hinauf in Richtung Wimbachschloss. Immer leicht bergauf läuft man in dieses lange und mächtige Tal zwischen Hochkalter und Watzmann hinein.

Währen des Reinlaufens wandern die blicke immer links rechts der steil abfallenden wände entgegen gibt es ja auch dort einige Wege in Richtung Hochkalter oder Watzmann. Immer wieder durchquert man dann dieses so geprägte von schuttströmen große Tal.

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Teilweise läuft man dann auch eine Weile in diesen gewaltigen stein Massen hinauf in Richtung Wimbachgrieshütte. Die Eindrücke werden immer größer für Landschaft Liebhaber wohl ein besonderer Ort. Aber auch so hat es einfach einen schönen und Wilden Charakter. Wo hat man schon sonst so ein Tal das so eindrucksvoll in Deutschland ist? Ich kenne keines aber man möge mich gerne belehren darüber. Und je weiter man reinkommt desto größer werden die Eindrücke finde ich wie z.b die Palfelhörner, Turm reiht sich an Turm, bizarre Felszacken ragen fingern gleich empor. Oder zum Ende hin die Abgestorbenen Latschen so dass es wirkt als wäre man in Death Valley.

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Weiter geht es dann hinauf in Richtung Trischübel von dort wo der Weg dann zu unserem Ziel den Hirschwieskopf abzweigt. Da hier nichts markiert ist sollte man sich schon ein wenig auskennen, und sicher im Gelände unterwegs sein vor allem am Morgen ist es recht nass und rutschig hinauf. Ein schöner Weg der sich durch den steilen und felsdurchsetzten Wiesenhang hinauf bis zum Gipfel zieht. Wer fit ist läuft hier alles durch, der Rest muss wohl hochgehen.

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Oben angekommen am Gipfel eröffnet sich ein wirklich schönes Panorama auf den Abstieg von der Watzmannsüdspitze sowie schöne Einblicke in die Watzmannostwand und seine Kinder. Auch der Königssee und einige Gipfel im Steinernen Meer sind gut sichtbar. So ging es dann nach einer kleinen Pause wieder flott hinunter durchs Wimbachgries zum Parkplatz.

Natürlich eignet sich diese Tour auch hervorragend als Bergtour.

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