Von der Torscharte zum Wildalmkircherl

Ein Berglauf wohl der besonderen Art mit vielen Eindrücken, von der Zivilisation hinauf ins nichts ins Steinerne Meer. Ein Karges altes Steinerne Karst Plateau das Deutschland und Österreich trennt. Nichts desto trotz ein Ort für viele wunderschöne Touren, egal ob Sommer oder Winter. Ein Berglauf ans Ende der Welt? Oder vielleicht besser gesagt fern weg von Vegetation und Zivilisation, nur du und der Berg. Gleicht es doch schon vermutlich einem kleinen Abenteuer oder hört sich wie eine Liebeserklärung an, wenn man in diese weite „Steinerne Meer“ Welt eintaucht und dann doch mit Ernüchterung feststellt wie da oben einfach alles anders ist und wie klein man ist.

Vom Hinterthal bei Maria Alm startet man die Tour mit Parklätze sieht es hier relativ Mau aus man muss irgendwo im Ortskern Parken.

Von hier erfolgt auch der Start auf der Teerstraße der Beschilderung entlang „Torscharte“ und neben dem Urschlaubach den man eine Weile folgt. Wie es in den Bergen üblich ist wechselt der Untergrund dann auf eine Kiesstraße/Forststraße, und nach weiteren Kilometern auf einen Steig.

Schon von weiter Entfernung kann man die Torscharte und ihre Markanten Strommasten sehen, rechts baut sich der mächtige Hochkönig bzw der Hochseiler auf.

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Über den Steig geht es dann in einigen Serpentinen aber gut laufbar hinauf zur eigentlichen Torscharte. Einige kenn es vielleicht im Winter von der Skitour her, ist ja auch sehr beliebt. Und ja es zieht sich ganz schön hinauf, aber es ist es wert!

Von der Torscharte geht es dann über einen guten Markierten Weg hinüber zum Marterlkopf der erste Gipfel im Steinernen Meer bei dieser Tour, vom Marterlkopf geht es dann immer in Kamm nähe entlang in Richtung Kleines Brandhorn/Brandhorn. Wahnsinnig schöne Tiefblicke die Torscharte hinunter.

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Nach dem kleinen Brandhorn geht es nochmal etwas hinunter in leichter Kletterei im (I Grad etwa) etwas luftig, bevor es drüben wieder kurz hinauf über ein kurzes etwas ausgesetztes Stück geht. Leute die Probleme mit der Höhe/Ausgesetztheit/Grate haben sollten das im Hinterkopf behalten, das ist nicht ohne und man bewegt sich hier im Gebirge. Bis zu diesem Stück konnte man alles gut laufen.

Nach diesem Stück kommt nochmal ein kleiner mühsamer Anstieg zum Brandhorn hinauf. Vom Brandhorn kann man dann auch schon das Wildalmkircherl bewundern und man meint es ist nur ein Katzensprung aber der Weg hinunter und hinüber bis zum Biwak zieht sich schon wieder mehr als man denkt.

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Für die wahren Kletterer die keine Probleme mit Luftige/Ausgesetzte Grate im II-III haben kann’s dann noch hinauf aufs Wildalmkircherl gehen. Wer das nicht im Kreuz hat oder noch nicht gemacht hat sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen, jegliche Fehler enden hier im Sarg…

Es ist auch ohne Gipfel „Wildalmkircherl“ eine Wahnsinnstour so viel ist sicher!

Die Gleiche Strecke dann wieder Retour.

Equipment:

Adidas Agravic ,Adidas Eyewear Whipstart, Karpos Fantasia Jersey, Karpos Fast Short, Marmot Kompressor Speed, Karpos LOT Jacket, Karpos Pelmo Stirnband, 2 Liter Wasser, 2 Clif Bar Chocholate Almond Fudge ,Suunto Ambit 3, CEP Low-Cut Socks

Kurze Fakten:

2075 HM im Aufstieg
21.09 km Distanz
2610 m Höchster Punkt
4-7 Std Zeitbedarf je nach Tempo

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